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Bereits vor Weihnachten hatte die Europäische Zentralbank (EZB) in Geschäftsbanken fast 500 Milliarden Euro gepumpt um nach eigenen Angaben eine Kreditklemme zu verhindern. Nun soll eine weitere Geldflut für die Banken folgen, die heute bekannt gegeben werden soll.
Dabei geht es vor allem darum, dass Geschäftsbanken in Europa stark von der Möglichkeit Gebrauch machen sollen, sich drei Jahre lang günstiges Geld bei der EZB leihen zu können. Wie stark dies ausfallen wird, soll heute öffentlich gemacht werden. Alleine schon der lange Zeitraum von drei Jahren ist eher ungewöhnlich.
Es ist nun schon das zweite Geschäft mit dieser Laufzeit innerhalb von nur zwei Monaten. Grund für diese Pläne sei vor allem die Märkte zu beruhigen. Der Dax reagierte direkt positiv und kletterte nach dieser Aussicht auf weiteres günstiges Geld der EZB um 0,8 Prozent auf 6939 Zähler. Ähnlich verlief es auch an den Börsen in Madrid oder Paris.

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Griechenland braucht sich zumindest vorerst keine Sorgen mehr um einen Staatsbankrott zu machen. Zum beschlossenen Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro, verzichten zudem private Gläubiger wie Banken, Versicherungen und Fonds auf Schulden in Höhe von 107 Milliarden Euro. Ob dies auch Folgen für die Kleinanleger haben wird, kann man laut Experten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Kritisiert wird jedoch jetzt schon von einigen Seiten, dass die Kleinanleger bei den Verhandlungen nicht gefragt wurden. Die Politik und die institutionellen Anleger haben den Schritt im Grunde alleine beschlossen. Grundsätzlich raten die Experten Kleinanlegern nun erst einmal Ruhe zu bewahren, denn die Lage sei noch vollkommen offen.
Private Anleger hätten offenbar am wenigsten zu befürchten, da ihre Anlagen zunächst (!) nicht betroffen seien. Zudem sind die Anteile der Staatsanleihen von Krisenstaaten in deutschen Rentenfonds sehr gering. Auf diese Investmentfonds wird es wohl auch im Moment noch keine Auswirkungen haben, jedoch merkt man natürlich allgemein die aktuell angespannte Lage…

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Monatelang hatte man sich auf die Fusion der Deutschen Börse mit der New York Stock Exchange (NYSE) vorbereitet. In letzter Minute war diese in der vergangenen Woche gekippt worden. Die Deutsche Börse selbst zeigt sich trotz dieses Scheiterns optimistisch und erklärte öffentlich, dass man keine Fehler gemacht habe. So werde es auch in Personalfragen keine Änderungen und Konsequenzen geben.
Bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens zeigte man sich mit dem Jahr 2011 durchaus zufrieden. Das Ergebnis fiel zwar geringer als erwartet aus, trotzdem kündigte die Deutsche Börse eine Sonderdividende und ein Aktienrückkaufprogramm an. An die Aktionäre werden damit insgesamt 800 Millionen Euro extra ausgeschüttet. Dies freut die Anleger natürlich.
Beim Umsatz sei die Deutsche Börse nach eigenen Angaben immer noch Nummer eins in Europa und die Nummer zwei in der Welt. 2012 könnte in den Augen des Unternehmens ein Rekordjahr werden. Der Umsatz könnte auf den Stand des Rekordjahres 2008 klettern.

Quelle: wikimedia
In den vergangenen Tagen ging es nicht nur auf politischer Ebene in Sachen Griechenland heiß her, sondern auch die Börsen reagierten wie immer direkt auf die Beschlüsse und Ereignisse. Noch konnten sich die Politiker nicht einigen, jedoch zeigen sich die Anleger offenbar nach einem kleinen Auf- und Ab nun wieder zuversichtlich.
So startete der Dax gut in den heutigen Mittwoch und knüpft an den Aufwärtstrend an. Ein Grund dafür könnte unter anderem ein Bericht des „Wall Street Journal“ sein, nach dem sich die EZB mit elf Milliarden Euro an einem Schuldenschnitt für Griechenland beteiligen wolle. Von der EZB gab es dazu noch kein offizielles Statement, trotzdem wirkte sich die Meldung positiv auf den deutschen Markt aus.
In der ersten Handelsstunde stieg der Dax auf 6815 Punkte und erhöhte sich damit um 0,90 Prozent auf ein neues Sechsmonatshoch. Die Lage der Aktien und des Euro bessert sich demnach. Man sollte sich jedoch natürlich nicht zu früh freuen, denn noch ist die finale Entscheidung rund um Griechenland nicht gefallen.

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Schon lange wird über den Börsengang von Facebook spekuliert. Nun scheint sich dabei endlich etwas zu tun. Die „New York Times“ berichtet, dass das Unternehmen im Laufe des heutigen Tages seinen Börsenprospekt veröffentlichen möchte.
Dieser dient unter anderem dazu mögliche Investoren mit den Geschäftszahlen vertraut zu machen. Dabei geht es auch um die erwarteten Einnahmen aus dem Verkauf der ersten Aktien. US-Medien sprechen in diesem Zusammenhang von 5 Milliarden Dollar. Dies wäre zwar nur die Hälfte von dem, mit was bisher gerechnet wurde, jedoch ist es durchaus normal, dass Unternehmen zunächst einen geringeren Wert nennen um dann entsprechende Reaktionen abzuwarten.
Nachdem der Prospekt veröffentlicht wurde, wird es wohl noch länger dauern bis der eigentliche Börsengang stattfindet. Facebook kann sich Zeit lassen und alle Bereiche aussondieren. Unklar ist offenbar auch, an welcher Börse sich das Unternehmen listen lassen möchte. Möglich wären die New York Stock Exchange oder eben die Technologiebörse Nasdaq. Die federführende Bank soll hingegen laut Medienberichten schon feststehen: Morgan Stanley.
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