Die aktuelle Situation an der Börse
NA7Z2MKZFRHT Anlieger von Wertpapieren haben es nach wie vor nicht leicht. Die Weltwirtschaftskrise hat in vielen, wenn nicht gar allen Branchen ihre Spuren hinterlassen. Neben einigen überraschenden Entwicklung, wie der Relation des Dollars und des Kurses von Gold in Feinunzen, suchen Anlieger häufig nach risikoarmen Anlagen und Investitionsmöglichkeiten.
Die aktuelle Entwicklung an der Börse seit Anfang 2010
Gebeutelt von der Bankenkrise, folgend von der Weltwirtschaftskrise und nun mehreren Staatsverschuldungen (Griechenland) sieht es auf dem europäischen und internationalen Wirtschaftswesen ziemlich dynamisch aus. Längst ist dabei vor allem die Staatsverschuldung kaum noch aufzuhalten, Anlieger sollten sich nicht vorgaukeln lassen, die Regierungen hätten mittlerweile die Verschuldungen im Griff – sie werden fortfahren, trotz höchster Sparbemühungen und Maßnahmen seitens der Regierung.
Es werden demnach definitiv Neuverhandlungen geführt werden müssen, wie die einzelnen Staaten mit ihren Verschuldungen im weiteren umgehen, denn wirklich tilgen werden sie diese nicht mehr können. Bei vielen Anlieger ist in folge dessen eine regelrechte “Flucht”, weg vom Währungswert hin zu Realwert durch Transverierung des Kapitals in unabhängigere Währungen (Schweizer Franken, Norwegische Kronen, Britische Pfund) sowie Anlagen in Edelmetallen (Silber, Gold, Platin), zu beobachten.
Seit 2007 hat ein sogenanntes Reset des internationalen Schuldensystem begonnen, dass die meisten europäischen Staaten von ihren Schulden befreien sollte. Wenn jedoch auf der einen Hand Schulden damit (nicht ausschließlich damit) getilgt werden, muss auf der anderen ein gewisses Guthaben zur Verfügung stehen. Anlieger, die sich nun auf Anlagen, wie ihre Spareinlagen oder Lebensversicherung stützen, sollten also umdenken. Sie als Anlieger sollten sich vom reinen Währungswert in Geldanlagen, wie Tagesgeld, Fonds oder Anleihen zurückziehen und in bereits erwähnte “Realwerte”, also Rohstoffe, Edelmetalle oder (stabile!) Aktien bevorzugen. Wichtig ist hierbei jedoch, da diese Anlagen ebenfalls marktbedingten Schwankungen ausgesetzt sind, dass sie sich diese ausreichend versichern lassen.
Doch wohin führt diese Entwicklung hin zu “Realwerten” ? Es ist abzusehen, dass in den kommenden Monaten der Druck auf diese Einzelstellung sicherer Anlagen wächst. Die Gefahr eines zweiten deflationären Schocks ist groß, obschon z.b. der Goldkurs derzeitig ein Rekordhoch verzeichnet. Die von den EU-Ländern bereitgestellten Sparpakete könnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Wenn viele Länder mit der Zeit weiterhin verhalten am Markt agieren, kann das bei vielen Staaten, wie eben Deutschland, die von Exporten stark abhängig sind, zu eben jenem zweiten deflationären Schock führen. Die leicht aufsteigende, hauchdünne Konjunktur im Jahr 2010 wäre damit zum Abstieg verurteilt.
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