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Die Lebensversicherung als Geldanlage

9. Oktober 2011 Keine Kommentare
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cc by flickr/ didiz rushdi

Lebensversicherungen gelten seit langer Zeit als empfehlenswerte Geldanlage, wenn es darum geht, neben der Rente privat für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit im Alter vorzusorgen. Man unterscheidet dabei generell zwischen der Risikolebensversicherung und der Kapitallebensversicherung. Die Risikolebensversicherung dient der Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers. Mit der Lebensversicherung kann man zum Beispiel sicher gehen, dass Ehepartner und Kinder finanziell abgesichert sind und Eigentum nicht veräußert werden muss, wenn für den Versicherungsnehmer der Todesfall eintritt. Davon abzugrenzen ist die Kapitallebensversicherung. Sie wird allgemein als Kapitalanlage geschätzt. Im Gegensatz zum Tagesgeld oder anderen relativ kurzfristigen Anlagen wird die Kapitallebensversicherung auf längere Frist angelegt und kann deshalb oftmals auch einen recht guten Zinssatz anbieten.

Eine Kapitallebensversicherung lohnt sich auch immer dann, wenn man mal in einen finanziellen Engpass gerät. Dann muss man nicht auf die teuren Kredite der Bank mit überteuerten Zinsen zurückgreifen, sondern kann seine Absicherung in Form einer Lebensversicherung nutzen. Die wird dann einfach verkauft – und schon ist man finanziell wieder flexibel. Ein weiterer Vorteil der Lebensversicherung als Geldanlage: Sie muss nicht zwingend verkauft werden. Im Notfall kann man auch eine Lebensversicherung beleihen. Dann bewahrt man sich die Versicherung als Rücklage und kann dennoch zeitnah auf finanzielle Mittel zurückgreifen.

Die Lebensversicherung als Kapitalanlage ist besonders bei selbstständig Tätigen zu empfehlen. Die zahlen üblicherweise nicht in die gesetzlichen Kranken- und Rentenkassen ein und können mit einer Lebensversicherung eine Grundlage für ihre Altersvorsorge bilden.
Der Nachteil bei der Lebensversicherung als Kapitalanlage ist der oftmals niedrige Zinssatz. Deshalb sollten bei Abschluss unbedingt verschiedene Versicherungen miteinander verglichen werden, um sich so den besten Zinssatz zu sichern. Dies kann man am Besten mithilfe eines Versicherungsrechners online tun. Weiterhin sind Lebensversicherungen verhältnismäßig unflexible Geldanlagen – besonders im Vergleich zu kurzfristigen Anlagen wie dem Tagesgeld. Sie sind normalerweise als langfristige Anlagen zur Altersvorsorge gedacht, weshalb bei frühzeitigem Verkauf der Versicherung mit einer finanziellen Einbuße gerechnet werden muss.

Chancen und Risiken bei der Risikolebensversicherung

4. August 2011 Keine Kommentare

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Risikolebensversicherung - flickr/ SPÖ Presse und Kommunikation

Wer eine Lebensversicherung abschließt, möchte sein Todesfallrisiko mit einer bestimmten Summe versichern. Dabei gibt es zwei verschiedene Lebensversicherungsgruppen, die Kapitallebensversicherung und die Risikolebensversicherung. Bei der Kapitallebensversicherung wird neben der Absicherung des Todesfallrisikos auch noch Geld angespart. Dieses Geld wird verzinst und zum Ende des Vertrages an den Versicherungsnehmer, oder die berechtigte Person ausgezahlt.

Die Risikolebensversicherung hat wesentlich geringere Beiträge. Dafür wird nur der Todesfall abgesichert. Der Versicherungsvertrag wird mit einer bestimmten Versicherungssumme für einen festgelegten Zeitraum abgeschlossen. Sinnvoll ist eine solche Versicherung für den Hauptverdiener einer Familie, besonders dann, wenn noch Kredite, oder andere Verbindlichkeiten zu zahlen sind. Die Versicherungssumme sollte sich nach der Höhe der Verbindlichkeiten, und der geplanten Absicherung der Familie im Leistungsfall orientieren. Als Richtwert gilt die Kreditsumme und fünf Jahresgehälter. Der Vertrag muss weiterhin enthalten, an wenn die Versicherung ausgezahlt wird. Das erfolgt unabhängig von der gesetzlichen Erbfolge.

Die Beitragshöhe richtet sich nach der abgeschlossenen Versicherungssumme, der Vertragslaufzeit, sowie dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers und den Tarifen und Versicherungsbedingungen des Versicherers. In den meisten Fällen kann der Vertrag mit dem 50. Lebensjahr enden. Hier sind die Kinder in der Regel aus dem Haus, Kredite abgezahlt und es wurde auch etwas gespart.

Neben den langfristigen Verträgen kann eine Risikolebensversicherung auch für kurze Zeit abgeschlossen werden, wenn zum Beispiel kurzfristig ein Darlehen für nur 2 – 3 Jahre aufgenommen wird, muss auch die Versicherung nicht länger laufen, um dieses Risiko abzusichern.

Vor dem Vertragsabschluss ist ein Versicherungsvergleich notwendig, weil die Beiträge oft bei gleichen Ausgangsbedingungen sehr unterschiedlich sind. Schon kleine Beitragsunterschiede sind bei den oft langen Laufzeiten der Verträge viel Geld. Der Versicherungsvergleich kann verschieden durchgeführt werden, wobei er im Internet einfach, bequem und ohne fremder Beeinflussung erfolgen kann.