
cc by flickr/ c_pichler
Nicht nur in Zeiten der wirtschaftlichen Krisen ist das Thema Geld sparen für die meisten deutschen Haushalte sehr wichtig. Insbesondere Familien legen viel Wert auf günstige Artikel, die trotzdem qualitativ hochwertig sind.
Insbesondere in der Weihnachtszeit können Männer und Frauen und vor allem Familien viel Geld sparen. Jedes Jahr wieder scheint das Fest der Liebe plötzlicher zu kommen und nur die wenigsten Menschen sind wirklich auf die Weihnachtszeit vorbereitet. Auch an Heiligabend selbst werden noch Geschenke eingekauft, weil vorher augenscheinlich die Zeit fehlte oder eine neue Idee besser zu sein scheint als die alte. Dabei können Interessierte viel Geld sparen, wenn sie den Kauf von Weihnachtsgeschenken und ab Oktober angehen. Die meisten Shops – egal ob Online-Shops, Versandhandel oder Filialen vor Ort – erhöhen nämlich schon ab Mitte/Ende November ihre Preise, um in der Weihnachtszeit möglichst viel Umsatz machen zu können. Angenehm für die Unternehmer – teuer für Verbraucher und Verbraucherinnen.
Fragen schadet nicht
Das frühzeitige Geschenke kaufen spart Geld – und meistens auch Zeit. Denn in den Weihnachtswochen sind insbesondere die Städte und Einkaufszentren besonders überfüllt und dementsprechend ist das Durchkommen je nach Größe der Stadt oft schwierig. Zudem sparen sich all diejenigen, die Geschenke früh kaufen, viel Stress. Häufig sind Käufer in der Vorweihnachtszeit sehr gehetzt, sodass das Shopping eher Energie nimmt, als Freude bereitet. Damit man aber überhaupt so zeitig Geschenke kaufen und Geld sparen kann, sollte man dafür Sorge tragen, dass der oder die zu Beschenkende keine doppelten Präsente erhält. Fragen schadet also nicht – ein Wunschzettel wie in Kindesjahren wäre eine witzige Idee, doppelte Einkäufe zu vermeiden und bringt etwas frischen Wind in die Vorweihnachtszeit.

cc by flickr/ myahya
Die drei französischen Großbanken BNP Paribas, Crédit Agricole und Société Générale gehören zu den Instituten, die sich in der Krise rund um Griechenland am meisten engagieren. Dies führte zu hohen Abschreibungen und nun auch dazu, dass die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von zwei von ihnen, nämlich von Crédit Agricole und Société Générale, herabstufte.
Deren Bewertung wurde jeweils um eine Stufe von „Aa2“ auf „Aa3“ gesenkt. Zudem kündigte Moody’s an, weitere Abstufungen im Zusammenhang mit den angeschlagenen Finanzmärkten zu prüfen.
Bereits in den letzten Tagen verzeichneten alle drei französischen Großbanken an der Börse erhebliche Verluste. So wurde schon seit Anfang der Woche auf eine Abstufung der Institute gewettet. Am Ende wohl eine gute Nachricht für BNP Paribas, die von Moody’s „verschont“ blieb, da man davon überzeugt sei, dass ihr Engagement in den hochverschuldeten Euro-Staaten zu beherrschen sei. Nach Bekanntgabe sanken die Aktienkurse, doch am heutigen Pariser Börsenstart hatten sie sich ein wenig erholt.

cc by fotopedia/ Stéfan
Wir haben es erst vor kurzem wieder erlebt: Nachdem eine Ratingagentur die Bonität der USA heruntergestuft hatte, spielten die Börsen weltweit verrückt. Noch jetzt kann man die starken Schwankungen weiter beobachten. Interessanterweise haben die Börsen in dieser Situation jedoch nicht nur auf reale Ereignisse reagiert, sondern die Schwankungen wurden laut Experten vor allem durch den sekundenschnellen Computerhandel verursacht.
Beim Hochfrequenzhandel führen die Computer automatisch Käufe und Verkäufe in Sekundenbruchteilen aus. Bei bestimmten Börsenentwicklungen kann es nun passieren, dass die Computer ohne den Befehl der Händler automatisch hunderte Verkaufsanweisungen pro Sekunde geben. Bei fallenden Kursen führt dies unter Umständen zu Verkaufswellen und es entsteht Panik.
Die EU hat nun angekündigt Regeln für diesen superschnellen Handel einführen zu wollen. So sollen Sicherungsmechanismen in die Software an den Börsen eingebaut werden. Automatische Stopps würden dann beispielsweise den Handel unterbrechen, wenn die Kurse im Sinkflug sind. Im Oktober oder November wolle man eine entsprechende Novelle der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid vorlegen. Darin soll es um neue Vorschriften für den Wertpapierhandel gehen.

cc by flickr/ Salim Virji
Schon seit längerem scheint es klar, dass die zweitgrößte Bank der USA, JPMorgan, in unerlaubte Geschäfte verwickelt ist. Dabei heißt es, dass die Bank gegen die US-Sanktionspolitik verstoßen habe und unter anderem in Geschäfte mit Kuba und dem Iran verwickelt ist. Daher muss JPMorgan nun eine Strafe in Millionenhöhe zahlen.
Vor wenigen Tagen teilte das US-Finanzministerium mit, dass man sich mit JPMorgan aufgrund der „offenkundigen Verstöße“ auf einen Vergleich geeinigt habe. Dieser koste die Bank 88,3 Millionen US-Dollar (rund 61 Millionen Euro).
Aus den entsprechenden Meldungen geht hervor, dass JPMorgan seit dem Jahr 2005 an Überweisungen in Höhe von rund 180 Millionen Dollar beteiligt war. Das Brisante dabei ist, dass diese Gelder an Empfänger wie Kuba flossen. Zudem habe man einem Partner des Iran ein Handelsdarlehen über 2,9 Millionen Dollar verschafft. JPMorgan selbst betonte, dass es sich dabei nur um Einzelfälle handelte. Grundsätzlich kann man dort ohnehin wohl nur über die Höhe der Strafe lachen, denn alleine im zweiten Quartal 2011 verdiente JPMorgan 5,43 Milliarden Dollar!

cc by flickr/ themonnie
Die Ratingagenturen machen sich weltweit weiterhin keine Freunde. Die Kritik an ihnen wird immer heftiger und immer mehr Experten hinterfragen ihre Tätigkeit. Trotz allem haben sie immer noch eine große Macht, die nun auch noch das Katastrophen-gebeutelte Japan zu spüren bekommt. Die Ratingagentur Moody’s hat nun bekannt gegeben, dass man die Bonität Japans abgestuft habe. Die Note wurde von bisher „Aa2“ auf „Aa3“ herabgesetzt.
Es handelt sich dabei um die erste Abstufung Japans nach neun Jahren. Der Ausblick auf die Bonität bleibe jedoch weiterhin auf „stabil“. Als Gründe wurden zum einen das hohe Haushaltsdefizit zum anderen der Anstieg der Staatsschulden seit der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise genannt. Obwohl die Regierung versuchte die öffentlichen Finanzen wieder in den Griff zu bekommen, wird der Druck durch die Herabstufung erhöht.
Gleichzeitig ist die Regierung aber auch heftig zerstritten und in der kommenden Woche könnte ein Regierungswechsel anstehen. Japan hat unter allen Industrieländern die höchsten Staatsschulden, die inzwischen 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen. Die katastrophale Situation nach Erdbeben, Tsunami und Super-Gau macht die Situation allgemein nicht leichter. Kritiker befürchten, dass die Herabstufung von Moody’s die Lage noch verschlimmern könnte.
Follower: 477
Fans: 127