Home > Insolvenzen > Pleitewelle in den USA setzt sich fort

Pleitewelle in den USA setzt sich fort

Die Pleitewelle der us-amerikanischen Banken hält weiter an. Während sich die Investmentbanken scheinbar von der Krise erholt haben und mittlerweile schon wieder so gut verdienen wie vor dieser, leiden die Banken, die mit einem normalen Geschäft den Alltag bestreiten, immer massiver. Die Finanzunternehmen mit dem klassischen Kreditgeschäft kollabieren sukzessive und sorgen infolge dessen für eine anhaltende Pleitewelle in den USA. Gerade kleine und mittlere Banken sind von den Entwicklungen betroffenen. In den vergangenen Tagen musste die Einlagensicherung FDIC weitere sieben Banken in den USA schließen. In diesem Jahr sind somit in den USA bereits 106 Banken infolge von der Finanzkrise gescheitert. So viele Pleiten mussten in den letzten 20 Jahren in den USA nicht mehr verzeichnet werden. Während man 2008 in Amerika 25 Banken schließen musste, waren es 2007 gerade einmal drei Unternehmen. Der Anstieg der Pleiten ist erschreckend. Experten gehen derzeit davon aus, dass das Ende der Pleitewelle dabei noch nicht erreicht sein dürfte. So soll die Zahl in den kommenden Monaten noch erheblich ansteigen.

KategorienInsolvenzen Tags: ,