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Artikel Tagged ‘Börse’

Moody’s: Crédit Agricole und Société Générale abgestuft

14. September 2011 Keine Kommentare
Société Générale by flickr myahya Moodys: Crédit Agricole und Société Générale abgestuft

cc by flickr/ myahya

Die drei französischen Großbanken BNP Paribas, Crédit Agricole und Société Générale gehören zu den Instituten, die sich in der Krise rund um Griechenland am meisten engagieren. Dies führte zu hohen Abschreibungen und nun auch dazu, dass die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von zwei von ihnen, nämlich von Crédit Agricole und Société Générale, herabstufte.

Deren Bewertung wurde jeweils um eine Stufe von „Aa2“ auf „Aa3“ gesenkt. Zudem kündigte Moody’s an, weitere Abstufungen im Zusammenhang mit den angeschlagenen Finanzmärkten zu prüfen.

Bereits in den letzten Tagen verzeichneten alle drei französischen Großbanken an der Börse erhebliche Verluste. So wurde schon seit Anfang der Woche auf eine Abstufung der Institute gewettet. Am Ende wohl eine gute Nachricht für BNP Paribas, die von Moody’s „verschont“ blieb, da man davon überzeugt sei, dass ihr Engagement in den hochverschuldeten Euro-Staaten zu beherrschen sei. Nach Bekanntgabe sanken die Aktienkurse, doch am heutigen Pariser Börsenstart hatten sie sich ein wenig erholt.

Moody’s: Irland auf Ramschniveau

13. Juli 2011 Keine Kommentare
Geld Irland by flickr DavidDennisPhotoscom Moodys: Irland auf Ramschniveau

cc by flickr/ DavidDennisPhotos.com

In der vergangenen Woche sorgte erst die Herabstufung von Portugal durch die Ratingagentur Moody’s für Aufregung. Nun folgt in dieser Woche Irland. Moody’s setzte die Bewertung des Landes um eine Note von „Baa3“ auf „Ba1“ herab und zweifelt damit seine Kreditwürdigkeit an. Der Ausblick bleibe auch weiterhin auf „negativ“.

Das heißt im Klartext, dass Moody’s davon ausgeht, dass Irland seine Schuldenprobleme nicht in den Griff bekommt und nach dem Auslaufen der Hilfsprogramme der EU und des IWF Ende 2013 weitere Hilfen benötigt werden.

Für Irland bedeutet diese Herabstufung, dass es für das verschuldete Land nun noch schwerer und teurer wird, sich Geld zu besorgen. Im schlimmsten Fall ziehen sogar Geldgeber ihr Kapital ab, denn an dem Rating der drei großen US-Agenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch orientieren sich nicht nur Banken, sondern auch beispielsweise institutionelle Investoren.

Die Nachricht drückte die Finanzmärkte. Der Euro sackte zu Beginn um fast einen Cent ab und auch der Dow Jones schloss auf einem Tagestiefstand. Dies wird nur noch Öl ins Feuer der Kritiker werfen, denn etliche EU-Politiker werfen den US-Ratingagenturen vor, Europa damit systematisch „kaputt zu machen“. Es werden bereits Drohungen laut die Ratingriesen zu zerschlagen oder aber europäische und asiatische Konkurrenzagenturen zu schaffen.

Facebook plant 2012 Rekord-Börsengang

15. Juni 2011 Keine Kommentare
Facebook Logo cc by Flickr jaycameron Facebook plant 2012 Rekord Börsengang

cc by Flickr/ jaycameron

Seit Monaten wird über den Börsengang des sozialen Netzwerks Facebook spekuliert, der letzten Endes wohl mehr oder weniger unausweichlich sein wird. US-Medien wollen nun erfahren haben, dass Facebook im kommenden Jahr den Schritt an die Börse wagen und dabei gleich einen Rekord hinlegen möchte.

Angeblich wird Facebook im ersten Quartal 2012 an die Börse gehen und strebt dabei eine Bewertung von rund 100 Milliarden Dollar an. Dies wäre mehr als ein Rekord, denn damit wäre die Bewertung des Internetriesen größer als die von Deutsche Post, Lufthansa und Deutsche Bank zusammen!

Anfang dieses Jahres wurde Facebook bereits auf einen Wert von gut 50 Milliarden Dollar geschätzt. Im letzten Monat wagte sich bereits das Online-Unternehmen LinkedIn an die Börse und legte gleich den besten Start seit Google hin. Die Großinvestoren vieler Fonds stürzten sich nur so auf die Papiere, so dass der Börsenwert über 4,3 Milliarden Dollar betrug. Mal sehen, ob Facebook das gesteckte Ziel erreichen kann oder ob vorher bzw. damit mal wieder die Blase platzt…



Börsen erzittern nach der Katastrophe in Japan

16. März 2011 Keine Kommentare
Börse by wikimedia Dontworry Börsen erzittern nach der Katastrophe in Japan

cc by wikimedia/ Dontworry

Die schlimmen Ereignisse in Japan hatten in den vergangenen Tagen natürlich auch Auswirkungen auf die Börse. Vor allem die Angst vor den Folgen einer nuklearen Katastrophe veranlasste die Anleger gestern zu fast schon panischen Reaktionen. In Tokio rutschte der Nikkei-225-Index um über zehn Prozent ab und der Dax in Frankfurt in der Spitze um mehr als fünf Prozent.

Experten gehen jedoch davon aus, dass die Folgen der Katastrophe auf die Weltwirtschaft langfristig gesehen eher gering sein werden. Es handle sich bei den meisten Auswirkungen, wie zum Beispiel auch für Konzerne, die in Japan produzierten, um eher temporäre Phönomene. Jedoch ist man mit solchen Prognosen noch etwas vorsichtig, denn wenn es zum atomaren Super-GAU kommen sollte, weiß natürlich niemand, was genau passiert.

Die Folgen für Japan selbst werden höchstwahrscheinlich verheerend sein und die Kaufkraft gemindert. Viele gehen zudem von Auswirkungen auf den Energie- und Ölmarkt aus. Hier werden die Preise wohl steigen. Bleibt aber natürlich in erster Linie zu hoffen, dass den Menschen in Japan weitere schlimme Folgen so gut es geht erspart bleiben!

Die aktuelle Situation an der Börse

15. September 2010 Keine Kommentare

NA7Z2MKZFRHT Anlieger von Wertpapieren haben es nach wie vor nicht leicht. Die Weltwirtschaftskrise hat in vielen, wenn nicht gar allen Branchen ihre Spuren hinterlassen. Neben einigen überraschenden Entwicklung, wie der Relation des Dollars und des Kurses von Gold in Feinunzen, suchen Anlieger häufig nach risikoarmen Anlagen und Investitionsmöglichkeiten.

Die aktuelle Entwicklung an der Börse seit Anfang 2010

Gebeutelt von der Bankenkrise, folgend von der Weltwirtschaftskrise und nun mehreren Staatsverschuldungen (Griechenland) sieht es auf dem europäischen und internationalen Wirtschaftswesen ziemlich dynamisch aus. Längst ist dabei vor allem die Staatsverschuldung kaum noch aufzuhalten, Anlieger sollten sich nicht vorgaukeln lassen, die Regierungen hätten mittlerweile die Verschuldungen im Griff – sie werden fortfahren, trotz höchster Sparbemühungen und Maßnahmen seitens der Regierung.

Es werden demnach definitiv Neuverhandlungen geführt werden müssen, wie die einzelnen Staaten mit ihren Verschuldungen im weiteren umgehen, denn wirklich tilgen werden sie diese nicht mehr können. Bei vielen Anlieger ist in folge dessen eine regelrechte “Flucht”, weg vom Währungswert hin zu Realwert durch Transverierung des Kapitals in unabhängigere Währungen (Schweizer Franken, Norwegische Kronen, Britische Pfund) sowie Anlagen in Edelmetallen (Silber, Gold, Platin), zu beobachten.

Seit 2007 hat ein sogenanntes Reset des internationalen Schuldensystem begonnen, dass die meisten europäischen Staaten von ihren Schulden befreien sollte. Wenn jedoch auf der einen Hand Schulden damit (nicht ausschließlich damit) getilgt werden, muss auf der anderen ein gewisses Guthaben zur Verfügung stehen. Anlieger, die sich nun auf Anlagen, wie ihre Spareinlagen oder Lebensversicherung stützen, sollten also umdenken. Sie als Anlieger sollten sich vom reinen Währungswert in Geldanlagen, wie Tagesgeld, Fonds oder Anleihen zurückziehen und in bereits erwähnte “Realwerte”, also Rohstoffe, Edelmetalle oder (stabile!) Aktien bevorzugen. Wichtig ist hierbei jedoch, da diese Anlagen ebenfalls marktbedingten Schwankungen ausgesetzt sind, dass sie sich diese ausreichend versichern lassen.

Doch wohin führt diese Entwicklung hin zu “Realwerten” ? Es ist abzusehen, dass in den kommenden Monaten der Druck auf diese Einzelstellung sicherer Anlagen wächst. Die Gefahr eines zweiten deflationären Schocks ist groß, obschon z.b. der Goldkurs derzeitig ein Rekordhoch verzeichnet. Die von den EU-Ländern bereitgestellten Sparpakete könnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Wenn viele Länder mit der Zeit weiterhin verhalten am Markt agieren, kann das bei vielen Staaten, wie eben Deutschland, die von Exporten stark abhängig sind, zu eben jenem zweiten deflationären Schock führen. Die leicht aufsteigende, hauchdünne Konjunktur im Jahr 2010 wäre damit zum Abstieg verurteilt.

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