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Artikel Tagged ‘Finanzkrise’

Tauziehen um Griechenland. Anleger zeigen sich zuversichtlich

8. Februar 2012 Keine Kommentare
Börse Quelle wikimedia Tauziehen um Griechenland. Anleger zeigen sich zuversichtlich

Quelle: wikimedia

In den vergangenen Tagen ging es nicht nur auf politischer Ebene in Sachen Griechenland heiß her, sondern auch die Börsen reagierten wie immer direkt auf die Beschlüsse und Ereignisse. Noch konnten sich die Politiker nicht einigen, jedoch zeigen sich die Anleger offenbar nach einem kleinen Auf- und Ab nun wieder zuversichtlich.

So startete der Dax gut in den heutigen Mittwoch und knüpft an den Aufwärtstrend an. Ein Grund dafür könnte unter anderem ein Bericht des „Wall Street Journal“ sein, nach dem sich die EZB mit elf Milliarden Euro an einem Schuldenschnitt für Griechenland beteiligen wolle. Von der EZB gab es dazu noch kein offizielles Statement, trotzdem wirkte sich die Meldung positiv auf den deutschen Markt aus.

In der ersten Handelsstunde stieg der Dax auf 6815 Punkte und erhöhte sich damit um 0,90 Prozent auf ein neues Sechsmonatshoch. Die Lage der Aktien und des Euro bessert sich demnach. Man sollte sich jedoch natürlich nicht zu früh freuen, denn noch ist die finale Entscheidung rund um Griechenland nicht gefallen.

Weltbank: Risiko des Absturzes der Weltwirtschaft groß

18. Januar 2012 Keine Kommentare
Pesos by fotopedia Clearly Ambiguous Weltbank: Risiko des Absturzes der Weltwirtschaft groß

cc by fotopedia/ Clearly Ambiguous

Globale Zeiten bringen auch globale Krisen mit sich. So wirken sich Umstände wie die aktuelle Krise in den Euro-Staaten auch auf andere Länder aus. Die Weltbank hat nun ihren Ausblick für dieses und das kommende Wirtschaftsjahr vorgelegt und dieser sieht alles andere als rosig aus. Die Experten warnen sogar vor einem Absturz der gesamten Weltwirtschaft.

Das erwartete Wachstum der Weltwirtschaft wurde herunterkorrigiert und zwar auf 2,5 Prozent in diesem und 3,1 Prozent im kommenden Jahr. Betroffen seien hiervon nicht nur die kriselnden Staaten, sondern auch die bisher so starken Schwellenländer wie China oder Indien. In der Eurozone rechnet die Weltbank 2012 nur noch mit einem Wachstum von 0,3 Prozent und 2013 mit 1,1 Prozent.

Die Schwellen- und Entwicklungsländer werden ebenfalls schlechter bewertet als bisher gedacht. Hier rechnet man mit einem Plus von 5,4 Prozent in diesem und mit 6 Prozent im kommenden Jahr. Zudem seien sich die Experten nicht einmal sicher, ob in den Euro-Staaten die genannten Werte überhaupt erreicht werden könnten. Mit dem Jahr 2012 habe ein schwieriges Jahr für die Weltwirtschaft begonnen. Man stehe kurz vor einer erneuten Krise, die die letzte von 2008/09 sogar noch übertreffen könne. Dafür habe man bereits etliche Gegenmittel ausgeschöpft, so dass man sich nun von einer Krise nicht mehr so schnell erholen könne.

Finanzen und die Börse

8. Dezember 2011 Keine Kommentare
matze ott 300x247 Finanzen und die Börse

cc by flickr/ matze_ott

Das müssen Sie über die Finanzkrise wissen: Leider muss man trauriger weise feststellen, dass die Börse an einer „Grippe“ leidet. Aufgrund der entstandenen Schuldenkriese war dies allerdings schon vorauszusehen. So dauerte es nicht lange, bis auch der Aktenmarkt von der heimtückischen Krankheit befallen wurde. Wie aber stützt man die vielen Finanzmärkte? Hier wurde ein verbindliches Programm der großen Zentralbanken zusammengelegt, um kaufmännische Solidität zu schaffen. Der Euro zog ebenso drastisch an wie viele andere finanziellen Sachen. Gerade jetzt sind die Börsen unberechenbar, wohlgleich dies alles andere, als eine weit hergeholte Sache ist (um es noch nett auszudrücken).

Angst vor der Zukunft dank der Finanzkrise?

Viele Menschen haben mittlerweile große Sorge, was ihre Zukunft (und die Zukunft ihrer Kinder) betrifft. Dies ist aufgrund unserer Wirtschaft allerdings nicht verwunderlich, wobei diese Erkenntnis nicht einmal ein schwacher Trost ist. Wie es letztendlich mit uns – und dem Staat weitergeht, steht zurzeit noch in den Sternen (zumindest „offiziell“). Eines ist jedoch gewiss: Der finanzielle Absturz unseres Landes wird kommen! Entweder früher – oder später. Es ist also von Vorteil, wenn man sich schon mal darauf vorbereitet. Vor allem diejenigen, die noch sehr viel Bargeld angelegt haben (bevor das Geld irgendwann nichts mehr wert ist!). Wie man sein Geld sinnvoll investieren kann, kann man im Internet erfahren. Hier gibt es tolle informative Seiten mit genialen Tipps – und Tricks und auch günstige Kredite beispielsweise hier, sodass man rechtzeitig handeln kann. Lieber früher agieren – wie zu spät! Denn die Einsicht hinterher bringt hier gar nichts!

Angela Merkel weiterhin gegen Eurobonds

23. November 2011 Keine Kommentare
Geld auf hoher Kante by flickr matze ott Angela Merkel weiterhin gegen Eurobonds

cc by flickr/ matze_ott

Am heutigen Mittwoch sollen in Brüssel die ersten Ideen für gemeinschaftliche Staatsanleihen vorgestellt werden. Viele Experten halten die Einführung der sogenannten Eurobonds für einen guten Schritt in die richtige Richtung um die Schuldenkrise in Europa in den Griff zu bekommen. Deutschland, allen voran natürlich Kanzlerin Angela Merkel, lehnt diese jedoch nach wie vor ab.

Durch die gemeinschaftlichen Staatsanleihen hätten vor allem die krisengeschüttelten Länder in Europa eine Chance wieder auf die Füße zu kommen. Ein Land wie Deutschland müsste dafür auf seine aktuell besonders niedrigen Zinsen verzichten und würde somit zu einem gewissen Teil seine Vormachtstellung in Europa einbüßen müssen. Für viele Experten ist dies der fast schon einzige Weg zu einem neuen Gleichgewicht in Europa.

Angela Merkel spricht sich hingegen weiterhin gegen die Eurobonds aus und möchte lieber darauf achten, dass die Stabilitätsregeln besser eingehalten werden. Zudem möchte sie nach eigenen Angaben die Prozesse vorantreiben nach denen die Banken rekapitalisiert werden und der Rettungsschirm EFSF gestärkt wird.

Josef Ackermann wird nicht Aufsichtsratschef bei der Deutschen Bank

16. November 2011 Keine Kommentare
Josef Ackermann by wikimedia World Economic Forum Josef Ackermann wird nicht Aufsichtsratschef  bei der Deutschen Bank

cc by wikimedia/ World Economic Forum

Selten ist ein Unternehmen heutzutage so sehr mit seinem Konzernchef in der öffentlichen Wahrnehmung verbunden wie die Deutsche Bank mit Josef Ackermann. In diesem Zusammenhang wurde er auch zu einem Symbol für den heutigen Banker und damit auch für die Ungerechtigkeiten der Finanzkrise. Man hatte schon das Gefühl, dass Josef Ackermann ewig bei der Deutschen Bank bleiben werde, doch dies hat sich in dieser Woche schlagartig geändert.

Dass Ackermann seinen Posten als Konzernchef im Mai 2012 an seine Vorstandskollegen Jürgen Fitschen und Anshu Jain abgeben würde, war klar. Bisher war der Plan jedoch, dass er danach den Posten des Aufsichtsratschefs übernimmt. Überraschend gab die Deutsche Bank jedoch in dieser Woche bekannt, dass Josef Ackermann auch hier nicht mehr zur Verfügung stehe.

Die offizielle Begründung lautet, dass die Schuldenkrise seine volle Aufmerksamkeit und Zeit brauche und er sich somit auf die neue Stelle nicht ausreichend vorbereiten könne. In den Medien wird jedoch gemunkelt, dass auch die aktuellen Ermittlungen gegen den Schweizer im Zusammenhang mit dem Prozess gegen den einstigen Medienmogul Leo Kirch ein Grund sein könnten. Die Staatsanwaltschaft München wirft Ackermann vor in dem Zivilverfahren falsche Angaben gemacht zu haben. So wurde bereits in der vergangenen Woche sein Büro in Frankfurt durchsucht. Die Deutsche Bank, die Kirch zum Teil für den Zusammenbruch seines Medienimperiums verantwortlich macht, widerspricht diesen Vorwürfen natürlich. Sie hat gegen die Richter einen Befangenheitsantrag gestellt.

Ein anderer Grund ist natürlich der bisher anhaltende Macht-Poker mit den Großaktionären. Aktuell heißt es, dass der Allianz-Vorstand Paul Achleitner den Posten des Aufsichtsratschefs bei der Deutschen Bank anstelle von Ackermann übernehmen soll. Noch müssen allerdings einige Zusammenhänge bei der Allianz geklärt werden. Der Österreicher Paul Achleitner ist seit dem Jahr 2000 im Vorstand der Allianz. Vorher war er für Goldman-Sachs tätig.