Millionenstrafe für JPMorgan
Schon seit längerem scheint es klar, dass die zweitgrößte Bank der USA, JPMorgan, in unerlaubte Geschäfte verwickelt ist. Dabei heißt es, dass die Bank gegen die US-Sanktionspolitik verstoßen habe und unter anderem in Geschäfte mit Kuba und dem Iran verwickelt ist. Daher muss JPMorgan nun eine Strafe in Millionenhöhe zahlen.
Vor wenigen Tagen teilte das US-Finanzministerium mit, dass man sich mit JPMorgan aufgrund der „offenkundigen Verstöße“ auf einen Vergleich geeinigt habe. Dieser koste die Bank 88,3 Millionen US-Dollar (rund 61 Millionen Euro).
Aus den entsprechenden Meldungen geht hervor, dass JPMorgan seit dem Jahr 2005 an Überweisungen in Höhe von rund 180 Millionen Dollar beteiligt war. Das Brisante dabei ist, dass diese Gelder an Empfänger wie Kuba flossen. Zudem habe man einem Partner des Iran ein Handelsdarlehen über 2,9 Millionen Dollar verschafft. JPMorgan selbst betonte, dass es sich dabei nur um Einzelfälle handelte. Grundsätzlich kann man dort ohnehin wohl nur über die Höhe der Strafe lachen, denn alleine im zweiten Quartal 2011 verdiente JPMorgan 5,43 Milliarden Dollar!

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