Chancen und Risiken bei der Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung - flickr/ SPÖ Presse und Kommunikation
Die Risikolebensversicherung hat wesentlich geringere Beiträge. Dafür wird nur der Todesfall abgesichert. Der Versicherungsvertrag wird mit einer bestimmten Versicherungssumme für einen festgelegten Zeitraum abgeschlossen. Sinnvoll ist eine solche Versicherung für den Hauptverdiener einer Familie, besonders dann, wenn noch Kredite, oder andere Verbindlichkeiten zu zahlen sind. Die Versicherungssumme sollte sich nach der Höhe der Verbindlichkeiten, und der geplanten Absicherung der Familie im Leistungsfall orientieren. Als Richtwert gilt die Kreditsumme und fünf Jahresgehälter. Der Vertrag muss weiterhin enthalten, an wenn die Versicherung ausgezahlt wird. Das erfolgt unabhängig von der gesetzlichen Erbfolge.
Die Beitragshöhe richtet sich nach der abgeschlossenen Versicherungssumme, der Vertragslaufzeit, sowie dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers und den Tarifen und Versicherungsbedingungen des Versicherers. In den meisten Fällen kann der Vertrag mit dem 50. Lebensjahr enden. Hier sind die Kinder in der Regel aus dem Haus, Kredite abgezahlt und es wurde auch etwas gespart.
Neben den langfristigen Verträgen kann eine Risikolebensversicherung auch für kurze Zeit abgeschlossen werden, wenn zum Beispiel kurzfristig ein Darlehen für nur 2 – 3 Jahre aufgenommen wird, muss auch die Versicherung nicht länger laufen, um dieses Risiko abzusichern.
Vor dem Vertragsabschluss ist ein Versicherungsvergleich notwendig, weil die Beiträge oft bei gleichen Ausgangsbedingungen sehr unterschiedlich sind. Schon kleine Beitragsunterschiede sind bei den oft langen Laufzeiten der Verträge viel Geld. Der Versicherungsvergleich kann verschieden durchgeführt werden, wobei er im Internet einfach, bequem und ohne fremder Beeinflussung erfolgen kann.
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