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In der letzten Zeit sind die Diskussionen zum Thema Ratingagenturen wieder entbrannt. Schon in Zeiten der Finanzkrise standen diese am Pranger und wurden als Mitverantwortliche der Krise bezeichnet. Sie hatten häufig genau den Finanzprodukten Bestnoten gegeben, die sich später als Auslöser für die Krise herauskristallisierten.
Jetzt stehen die Ratingagenturen wieder in der Kritik. Dieses Mal weil mitten in der Eurokrise sie die kriselnden Staaten trotz Hilfspaketen und Milliarden-Garantien auf Ramschstatus abgewertet haben und es anderen Ländern androhen. Vielen stößt in diesem Zusammenhang auch die US-Dominanz bei den Ratingagenturen sauer auf.
So sprechen sich immer mehr für eine europäische Alternative zu den US-Bonitätsprüfern aus. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützte diesen Vorschlag auf einer CDU-Veranstaltung vergangenes Wochenende. Gleichzeitig betonte sie aber, dass eine solche Initiative aus der Wirtschaft kommen müsse und dass die Euro-Schuldenkrise nicht der richtige Zeitpunkt für die Gründung einer europäischen Ratingagentur sei.

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Als zu Beginn der Woche klar war, dass die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2022 beschließen werde, reagierte die Börse natürlich sofort. Die Aktien von Öko-Anbietern schossen in die Höhe wohingegen die der Atomkonzerne klar verloren.
Bis Montag Mittag schossen die Aktien des Windkraftanlagenbauers Nodex um 11,28 Prozent auf rund 6,70 Euro hoch. Auch der Solarzellenhersteller Q-Cells konnte aus seinem Rekordtief herauskommen und rückte um 10,23 Prozent auf 1,95 Euro vor. Ähnlich erging es auch Branchenkollegen wie Solarworld oder Phoenix Solar.
Die Aktien von RWE verloren um 2,35 Prozent und lagen danach bei 40 Euro, die von Eon rutschten um 2,17 Prozent auf 19,58 Euro ab. Diese beiden gehörten damit zu den Dax-Schlusslichtern. So manch ein Experte geht davon aus, dass dies in Zukunft eine Trendwende einläuten könne.

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Während man gerade über Staatshilfen für das verschuldete Portugal nachdenkt, steigt der Druck auf Griechenland immer weiter. Die Schuldenkrise spitzt sich immer weiter zu und die EU, der IWF und die EZB fordern die Griechen dazu auf, ihr Sparprogramm massiv zu verschärfen.
In den letzten Tagen spitzte sich die Lage in dem Land immer weiter zu. Die Arbeitslosigkeit liegt inzwischen bei fast 16 Prozent und die Experten von EU und IWF sind gleichzeitig der Meinung, dass der bisherige Sparkurs bei Weitem nicht ausreiche bzw. nicht wirklich durchgesetzt wurde.
Durch den Verkauf staatlicher Immobilien und durch Privatisierungen sollen 50 Milliarden Euro gewonnen werden. Zudem müssten zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Beschäftigte staatlicher Unternehmen entlassen werden. Durch diese Sparmaßnahmen im staatlichen Bereich und die Kürzungen von Gehältern und Renten sollen noch einmal 10 Milliarden Euro einsparen.
Nur wenn Griechenland diese Forderungen durchsetzt, würde man die nächste Tranche für Griechenland in Höhe von 12 Milliarden Euro zahlen. Kommt diese nicht, könne der Staat im Juni keine Löhne, Gehälter und Renten mehr zahlen.

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Zum sechsten Mal haben die Marktforscher von Millward Brown nun die wertvollsten Marken der Welt ermittelt. Dafür wurden weltweit über zwei Millionen Interviews zu rund 50.000 großen Marken geführt. Diese Daten werden dann mit den Finanzdaten der Unternehmen verknüpft und so ergibt sich der aktuelle Marktwert.
War Google im letzten Jahr noch auf Platz eins des Rankings, zog Apple eindeutig an dem Unternehmen vorbei. Apple gelang laut der Marktstudie von Millward Brown im vergangenen Jahr eine Wertsteigerung von 84 Prozent. Mit 153,3 Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen von Steve Jobs und Co. nun die wertvollste Marke der Welt. Google verlor zwei Prozent und liegt mit 111,5 Milliarden deutlich auf Platz zwei.
Danach folgen IBM (100,8 Mrd.), McDonald’s (81 Mrd.) und Microsoft (78,2 Mrd.). Den größten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr konnte Facebook verzeichnen. Das Unternehmen steigerte seinen Wert um ganze 246 Prozent auf nun 19,1 Milliarden Dollar. So ist Facebook das erste Mal unter den Top100. Die wertvollste deutsche Marke ist die Deutsche Telekom mit einem Wert von 29,8 Milliarden Dollar, was Rang 19 ausmacht.

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Die Globalisierung hat zur Folge, dass Unternehmen Märkte auf der ganzen Welt erschließen und nicht mehr nur an die Heimat gebunden sind, dies ist nichts Neues. Laut des Beratungs- und Prüfungsunternehmens Ernst & Young sind die Dax-Konzerne eindeutig die Gewinner in Sachen Globalisierung, zumindest wenn man ihre eigenen Entwicklungen betrachtet.
Laut einer Analyse der frischen Geschäftsberichte für 2010 der 28 Dax-Unternehmen (ohne Deutsche Bank und Commerzbank) werden inzwischen 75% der Umsätze im Ausland gemacht. Der Heimatmarkt spielt eine immer geringere Rolle und ist nur noch einer von vielen.
So wird im Schnitt nur noch jeder vierte Euro von den Dax-Unternehmen in Deutschland erwirtschaftet. Zudem wachsen sie im Ausland rund doppelt so schnell wie hierzulande. Verglichen mit dem Vorjahr 2009 wuchsen die deutschen Börsenschwergewichte 2010 in Deutschland um 9%, im Ausland hingegen um 19%.
Metro, RWE und Deutsche Telekom landen bei den Deutschlanderlösen auf knapp unter 40%, ThyssenKrupp, Munich Re und Deutsche Post kommen nur auf gut 30%. Selbst BMW, Daimler und VW verdienen nur jeden fünften Euro in Deutschland, obwohl wir 2010 der viertgrößte Automarkt der Welt waren.
Die Konzerne betonen jedoch immer wieder, dass Deutschland für sie eine besondere Bedeutung hätte, da die Forschung, Entwicklung und Verwaltung hierzulande das Herzstück bilde. So manch einem Arbeitnehmer wird dies aber wohl nur wenig nutzen…
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