Wall Street plant für mögliche Zahlungsunfähigkeit der USA
Die USA stehen kurz vor einer mehr als großen Krise. Seit langem ist bekannt, dass das Land kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht, doch immer noch können sich die Politiker nach ewigen Debatten auf keine gemeinsame Lösung einigen. US-Medien berichten bereits, dass sich die Wall Street schon einmal auf die drohende Katastrophe vorbereitet.
Am 2. August ist Stichtag. Bis dahin sollten sich die Politiker auf eine Erhöhung der Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar (10 Billionen Euro) geeinigt haben. Die Uhr tickt, doch noch immer kann man offenbar keinen Durchbruch erzielen. Während die Demokraten um Präsident Obama immer mehr einlenken und sich zu drastischen Einschnitten bereit erklären, beharren die Republikaner auf ihrem bisherigen Standpunkt: Sie fordern massive Einsparungen als Bedingung für die Erhöhung des Schuldenlimits, wollen dafür aber nicht einer Steuererhöhung für die Reichen zustimmen, wie es die Demokraten fordern.
An der Wall Street geht man Medienangaben zufolge bereits Planspiele für eine mögliche Zahlungsunfähigkeit der USA durch. Geldinstitute versuchen etwa das Risiko für US-Staatsanleihen im Falle der Katastrophe einzuschätzen, Ratingagenturen warnen vor schwerwiegenden Konsequenzen wie Herabstufungen und Spekulanten überlegen wie sie Profit aus der Schuldenkrise schlagen können. Angeblich sind Hedgefonds bereits dabei Bargeld zu horten um US-Schulden aufzukaufen, aus denen andere Investoren flüchten könnten.
Grundsätzlich sind die Finanzmärkte angesichts der drohenden Krise unruhig und Experten gehen nicht nur von massiven Folgen für die USA aus, sondern auch für die Weltwirtschaft.

Follower: 477
Fans: 127